Pflanzenlexikon

Einblatt (Spathiphyllum)

Ob Spathiphyllum, Einblatt, Friedenslilie, Blattfahne, Scheidenblatt oder einfach „das grüne Ding mit der weißen Blüte“ – diese Pflanze passt in jede schattigen Ecke. Egal, wie du sie nennst.

Spathiphyllum mit dicken, grünen Blättern und einzelnen weissen Blüten
  • Licht & Standort
  • Einblatt gießen
  • Einblatt düngen
  • Giftigkeit des Einblatts
  • Einblatt-Arten & -Farben
  • Wachstum, Größe & Blüten des Einblatts
  • Krankheiten & Schädlinge des Einblatts
  • Einblatt überwintern
  • Einblatt umtopfen
  • Einblatt vermehren
Sprechblase

Offizielle Bezeichnung 
Spathiphyllum wallisii

Welt

Herkunft & Verbreitung
Das Einblatt kommt ursprünglich aus dem tropischen Südamerika wie Venezuela, Brasilien und Kolumbien. Auch am Westpazifikrand wächst es von den Philippinen bis zu den Salomonen.

Liste

Alternative Namen
Einblatt, Friedenslilie, Blattfahne, Scheidenblatt, Peace Lily, White Sail Plant

Lupe

Fun Fact
Nein, das Einblatt ist nicht das Gleiche wie die Anthurie bzw. die Flamingoblume. Sie sind aber sowas wie Cousinen, da sie alle aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae) kommen.

Pflege des Einblatts

Licht & Standort

Dein Einblatt kannst du an schattigen bis halbschattigen Orten in deiner Wohnung platzieren. An sonnigen Standorten reagiert es hingegen mit Sonnenbrand.

Deine Raumtemperatur mag das Einblatt das ganze Jahr über, du musst es also nicht groß verschieben. Solange es nicht unter 18°C wird, ist es zufrieden.

Als Zimmerpflanze eignet sich Spathiphyllum bestens für dein Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Büro. Da die Pflanze eine hohe Luftfeuchtigkeit liebt und nicht viel Licht braucht, ist sie perfekt für dein Badezimmer.

Standort der Spathiphyllum: schattig bis halbschattig

Einblatt gießen

Frühling - Sommer: Überprüfe alle 3 Tage, ob der obere Teil der Erde (ca. 2-3cm) trocken ist. Dazu kannst du einfach deinen Finger in die Erde stecken. Ist die Erde trocken, kannst du dein Einblatt gießen.

Herbst - Winter: Im Winter braucht dein Einblatt etwas weniger Wasser. Überprüfe alle 5 bis 7 Tage, ob seine Erde trocken ist.

Lass deine Friedenslilie nie ganz austrocknen. Sie gehört zu den durstigen Zeitgenossinnen und mag zwar keine Staunässe, aber definitiv lieber feuchte als staubtrockene Erde. Außerdem bevorzugt sie kalkarmes Wasser.

Einblatt düngen

Im Frühjahr und im Sommer solltest du deine Spathiphyllum alle drei Monate mit einem Langzeitdünger düngen. Greifst du lieber zum Flüssigdünger, reicht alle zwei Wochen eine kleine Dosis im Gießwasser. Nimm lieber die Hälfte als das, was auf der Packung steht.

Im Winter musst du dein Einblatt nicht düngen.

Wenn du konkretere Düngetipps möchtest, kriegst du die auf unserem Blog.

Pflege der Spathiphyllum: halbschattig ohne direktes Sonnenlicht, alle 3-7 Tage giessen, alle 14 Tage düngen, leicht giftig

Sonstige Pflege des Einblatts

Du darfst dein Einblatt gerne gelegentlich mit kalkarmem Wasser besprühen, musst dabei ihre Blüten aber unbedingt aussparen. Diese werden ansonsten braun und fallen ab.

Besonderheiten des Einblatts

Deine Spathiphyllum hat luftreinigende Eigenschaften. Das heißt, dass sie Giftstoffe wie Formaldehyd und Benzol aus der Luft filtert.

Passt das Einblatt zu mir?

Wenn du nicht nur gerne eine saubere Wohnung, sondern auch saubere Luft magst, ja! Es sei denn, du gießt furchtbar, furchtbar ungern.

Kriegst du das mit dem regelmäßigen Wässern hin, passt das Einblatt sogar zu blutigen Anfänger:innen.

Ist das Einblatt giftig?

Wie alle Aronstabgewächse ist auch die Spathiphyllum giftig. Sollten sich bei dir zuhause also kleine pflanzennagende Wesen wie kleine Mini-Me's oder pelzige, gefiederte oder beschuppte Mehrbeiner:innen tummeln, tust du gut dran, die Pflanze vor ihnen in Sicherheit zu bringen.

Beispielsweise klappt das mit einem Hängetopf, Makrameehänger oder Pflanzenständer bestens.

Andernfalls drohen Übelkeit und Erbrechen. 🤢

Außerdem empfehlen wir dir, beim Umtopfen Handschuhe zu tragen, da der Pflanzensaft der Friedenslilie Hautreizungen verursachen kann.

Wenn dir das jetzt zu bunt wird, bist du mit einer etwas ungiftigeren und damit auch haustierfreundlichen Pflanze wohl besser beraten.

Spathiphyllum wallisii gehalten von einem Mann
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter
Spathiphyllum wallisii in weissem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in anthrazitfarbenem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in einem schwarzen Innentopf
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter und Blüten
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter und Blüten
Nahaufnahme von einer Spathiphyllum wallisii Blüte
Nahaufnahme von einem Spathiphyllum wallisii Blatt
Spathiphyllum wallisii  gehalten von zwei Frauenhände
Spathiphyllum wallisii gehalten von einem Mann
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter
Spathiphyllum wallisii in weissem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in anthrazitfarbenem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in einem schwarzen Innentopf
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter und Blüten
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter und Blüten
Nahaufnahme von einer Spathiphyllum wallisii Blüte
Nahaufnahme von einem Spathiphyllum wallisii Blatt
Spathiphyllum wallisii  gehalten von zwei Frauenhände
Großes Einblatt

Großes Einblatt

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Mehr Details

Einblatt-Arten & -Farben

Von Spathiphyllum gibt es fünfzig Arten. Die am häufigsten kultivierten sind Spathiphyllum wallisii und Spathiphyllum floribundum.

Sie sehen sich ziemlich ähnlich und sind für Laien nur schwer zu unterscheiden. Der größte Unterschied liegt meist in der Größe der Blätter und Blüten. Außerdem gibt es einige Sorten mit panaschierten, also gemusterten Blättern.

Spathiphyllum-Blüte, dahinter unscharf weitere Pflanzen

Die verschiedenen Spathiphyllum-Arten lassen sich nicht immer eindeutig unterscheiden. (C: Jungle Space)

Wachstum, Größe & Blüten des Einblatts

Dein Einblatt wird zwischen 30 und 80 Zentimeter groß, in freier Wildbahn sogar bis zu 120 Zentimeter.

Die Friedenslilie bildet längliche, spitz zulaufende, grüne Blätter aus, die buschig wachsen; dazu weiße bis grüne Blüten.

Genau diesen Blüten verdankt das Einblatt seinen Namen. Ein Hochblatt, spitz zulaufend und den Kolben umhüllend – mehr Erklärungsbedarf braucht es da wohl nicht.

Anders als die meisten Zimmerpflanzen wird die Spathiphyllum übrigens eben aufgrund der Blüten und nicht primär des grünen Blattschmucks wegen kultiviert.

Einblatt schneiden

Da dein Einblatt nicht allzu groß wird, brauchst du einen Rückschnitt nur sehr, sehr selten vorzunehmen.

Allerdings sind verwelkte oder verfärbte Blätter und verblühte Blüten weder ein schöner Anblick noch nützlich für dein Einblatt. Sie entziehen ihm Energie, die es eigentlich in gesunde Blätter stecken könnte.

Du darfst in diesem Fall also zum desinfizierten Messer oder zur Schere greifen und die Blätter oder Blüten so knapp wie möglich über dem Boden abschneiden.

Falls du zum Thema Rückschnitt oder Formschnitt trotzdem noch mehr wissen willst, kannst du alles dazu auf unserem Blog nachlesen.

Wann blüht das Einblatt?

Die Blüten der Spathiphyllum machen sie zu einer beliebten Zimmerpflanze. Das Einblatt zeigt seine Blütenpracht auch gerne. Die Blüten bildet es normalerweise von Juni bis September aus, allerdings kann es in deiner warmen Wohnung auch im Winter zu Blüten kommen.

Viel machen musst du dafür nicht. Wenn du um ein paar Tipps und Tricks dennoch froh bist, zeigen wir dir diese gleich im nächsten Abschnitt.

Zwei Spathiphyllum-Blüten gleich hintereinander

Spathiphyllum kann auch im Winter blühen. (C: Maria Elizabeth)

Die weisse Blüte einer Friedenslilie zwischen den grünen Blättern.

Die klassische weiße Blüte einer Friedenslilie.

Wie kriege ich das Einblatt zum Blühen?

Dein Einblatt ist durstig. Du solltest seine Erde alle 3 Tage kontrollieren und bei Bedarf gießen.

Krankheiten & Schädlinge des Einblatts

Die Pflege vom Einblatt ist eigentlich kinderleicht. Nur selten kränkelt die Pflanze mal vor sich hin. Wie du das erkennst und die Ursache beseitigst, zeigen wir dir hier:

Einblatt kriegt gelbe Blätter

Gelbe Blätter können ein Anzeichen für ein ertrinkendes, verhungerndes oder von Schädlingen befallenes Einblatt sein. Was nun genau los ist, findest am einfachsten im Ausschlussverfahren heraus.

  • Staunässe

Ja, deine Spathiphyllum mag es eigentlich lieber feucht als trocken. Zu häufiges Gießen kann trotzdem zu Staunässe führen.

Lass die oberste Erdschicht vor der nächsten Wassergabe jeweils antrocknen.

Falls sich die die Blätter allerdings später braun verfärben oder noch weitere Blätter gelb werden, musst du die Wurzeln kontrollieren. Sind diese schon schwarz und faulig, topfst du dein Einblatt um und schneidest die kaputten Wurzelstücke ab.

  • Nährstoffmangel

Stimmt mit der Wassergabe alles, kommt bei gelben Blättern auch ein Nährstoffmangel in Frage.

Düngst du weniger als alle drei Monaten, ist auf Dauer ein Mangel möglich. In dem Fall solltest du der Friedenslilie mit Flüssigdünger eine Extraportion Nährstoffe abgeben und anschließend alle 3 Monate Langzeitdüngerpellets in die Erde stecken.

  • Schädlinge

Ist weder ein Nährstoffmangel noch Staunässe das Problem, kommen Schädlinge in Frage. Meist sind es Spinnmilben, seltener auch Läuse.

Du kannst sie teilweise als kleine Punkte erkennen, meist unter dem Blatt, oder du siehst beim Einsprühen mit Wasser kleine Spinnennetze.

Wische, kratze oder dusche in dem Fall die betroffenen Blätter ab und behandle sie im Falle der Wiederkehr mit einem Schädlingskiller.

Weiter unten gibts dazu noch mehr Infos.


Kommt nichts davon in Frage und das Rätsel um die gelben Blätter deines Einblatts ist noch nicht gelöst, dann liest du am besten mal in unserem Blog zu gelben Blättern nach, ob bei dir noch andere mögliche Ursachen passen könnten.

Einblatt kriegt braune Blätter

Bei braunen Blättern kommen verschiedenste Probleme in Frage. Am besten kommst du auch hier der Ursache per Ausschlussverfahren auf die Schliche.

  • Staunässe

Typisch bei Staunässe sind braune Blattspitzen oder ganz braune Blätter. Meist werden sie vorher gelb.

Das Problem liegt oft an zu häufigem Gießen.

Sind die Blätter erstmal braun, solltest du kontrollieren, ob die Wurzeln schwarz und faulig sind. Ist dies der Fall, musst du deine Spathiphyllum umtopfen und die kaputten Wurzelstücke abschneiden.

Ob umgetopft oder nicht – von nun an musst du es mit dem Gießen etwas gelassener nehmen. Kontrolliere vor jeder Wassergabe, ob die oberste Erdschicht angetrocknet ist. Wenn nicht, musst du dich noch etwas gedulden.

  • Trockene Luftfeuchtigkeit

Eine zu trockene Luftfeuchtigkeit ist meist im Winter das Problem. Genau wie bei der Staunässe sind braune Blattspitzen oder ganz braune Blätter dabei typisch.

Da es nicht ganz einfach ist, die Luftfeuchtigkeit zu messen, findest du das am einfachsten raus, indem du andere Ursachen ausschließt.

Halte auf alle Fälle auch präventiv die Luftfeuchtigkeit hoch und stell dein Einblatt im Winter weg von der Heizung.

  • Überdüngung

Dein Einblatt braucht maximal alle 3 Monate etwas Langzeitdünger. Bei zu viel wird ihm schlecht, wie wenn wir mal wieder zu viel Pizza und Eis gefuttert haben.

Häufig zeigt dir deine Pflanze die Übelkeit mit braunen Flecken.

Reduziere von nun an einfach die Düngerabgaben.

  • Sonnenbrand

Einer der Vorteile deiner Spathiphyllum: Sie verträgt anders als viele Zimmerpflanzen auch dunkle Standorte.

Der Nachteil: Zu helle Standorte behagen ihr nicht und sie kriegt schnell mal Sonnenbrand.

Stelle dein Einblatt am besten immer an einen schattigen bis halbschattigen Platz.

  • Schädlinge

Wie bei den gelben Blättern stecken hin und wieder auch Spinnmilben oder seltener Läuse hinter den fiesen braunen Blattspitzen.

Spinnmilben-Netze kannst du durch Einsprühen mit Wasser erkennen. Teilweise siehst du an der Unterseite der Blätter auch kleine Punkte.

In dem Fall wischst, kratzt oder duschst du dein Einblatt ab und behandelst es bei einem erneuten Auftreten der Tierchen mit einem Schädlingsspray.

Weiter unten kriegst du zu den Schädlingen noch mehr Infos.


Konntest du trotz aller Detektivarbeit das Mysterium um die braunen Blätter nicht lösen, hilft nur noch unser Blogbeitrag zu braunen Blättern.

Einblatt lässt Blätter hängen

Welke, hängende Blätter bei deiner Spathiphyllum kann es hin und wieder geben. Das sind die häufigsten Ursachen:

  • Wassermangel

Dein Einblatt braucht viel Wasser, manchmal sogar alle drei Tage. Gießt du weniger häufig und seine Erde trocknet aus, lässt dein Einblatt die Blätter traurig hängen.

Ein Wasserbad von einer Stunde rettet deine Pflanze da gleich wieder: Stelle sie in die Badewanne oder ins Waschbecken lass sie sich vollsaugen.

Anschließend solltest du regelmäßiger mit dem Fingertest kontrollieren, ob die oberste Erdschicht trocken ist. Wenn ja, darfst du gießen.

  • Staunässe

Okay, das klingt jetzt verwirrend. Aber auch zu viel Wasser verträgt deine Friedenslilie nicht. Staunässe führt dazu, dass die Wurzeln nicht mehr genug Wasser und Nährstoffe aufnehmen können. Sie ertrinkt also förmlich.

Sind ihre Wurzeln bereits schwarz und faulig, musst du deine Pflanze umtopfen und die Wurzelteile kappen. Anschließend gießt du sie seltener – erst, wenn die oberste Erdschicht trocken ist.

Fault es an den Wurzeln noch nicht, musst du dein Einblatt zwar nicht umtopfen, aber genauso die Gießhäufigkeit reduzieren.

  • Nährstoffmangel

Stark durchwurzelte Erde kann hier das Problem sein. Schau mal im Topf nach, ob sich die Wurzeln um die Erde schlingen oder sogar schon oben aus der Erde oder unten aus den Abtropflöchern wachsen. Ist dies der Fall, musst du dein Einblatt einfach umtopfen und die Wurzeln etwas kürzen.

  • Lichtmangel

Dein Einblatt mag zwar schattige Orte, allerdings braucht auch sie ein klein wenig Licht zum Überleben.

Steht sie zu dunkel, solltest du ihr einen etwas helleren Standort suchen.

  • Schädlinge

Selten können auch Spinnmilben oder Läuse die Spathiphyllum-Blätter hängen lassen. Meist geht dies mit gelben oder braunen Blättern einher.

Die Netze der Spinnmilbe erkennst du durch Einsprühen mit Wasser. Möglicherweise findest du an der Unterseite der Blätter auch kleine Punkte.

Wische, kratze oder dusche deine Pflanze in dem Fall ab. Nützt das nichts, behandle sie mit einem Schädlingsspray.

Schädlinge des Einblatts

Spinnmilben oder seltener auch Woll- und Schildläuse können hin und wieder deine Spathiphyllum belästigen.

Die Spinnmilben bzw. ihre Netze erkennst du am besten durch Einsprühen der Blätter und Stiele mit Wasser. Läuse sind eher an klebrigen Flecken oder als weiße Gespinste an der Blattunterseite sichtbar.

Meist gehen die Tierchen mit braunen bzw. gelben oder hängenden Blättern einher.

Wie du die Schädlinge vertreiben kannst:

  • Die befallenen Blätter abwischen, abkratzen und/oder abduschen.
  • Die Blätter regelmäßig mit Wasser einsprühen.

Wenn du die Blätter abgewischt hast, solltest du sie täglich kontrollieren. Tauchen erneut Schädlinge auf, verwendest du einen Schädlingsspray. Diesen sprühst du gründlich auf die Blätter und wiederholst das, bis keine Schädlinge mehr auftreten.

Wichtig: Isoliere befallene Pflanzen immer, damit sich die Parasiten nicht ausbreiten.

Spezifische Infos zu den einzelnen Schädlingsarten findest du in unserem Blog zum Thema Schädlinge
.

Einblatt überwintern

Hat dein Einblatt einen halbschattigen bis schattigen Standort in deiner Wohnung, an dem es nicht unter 18°C kalt wird?

Perfekt, dann hast du schon die halbe Miete.

Jetzt musst du nur noch das Gießen etwas einschränken und den Dünger wegräumen.

Gar nicht mal so schwer, oder?

Falls das für dich zu einfach klingt und du gerne noch ausführlichere Informationen hättest, haben wir einen Blogbeitrag zum Überwintern für dich.

Spathiphyllum wallisii gehalten von zwei Frauenhände
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter
Spathiphyllum wallisii in weissem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in anthrazitfarbenem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in pinkem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in grünem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in einem schwarzen Innentopf
Spathiphyllum wallisii gehalten von zwei Frauenhände
Nahaufnahme von einem Spathiphyllum wallisii Blatt
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter und Blüten
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter und Blüten
Nahaufnahme von einer Spathiphyllum wallisii Blüte
Einblatt in anthrazitem Aussentopf, auf einem schwarzen Tisch
Einblatt in anthrazitem Aussentopf, auf einem schwarzen Tisch
Spathiphyllum wallisii gehalten von zwei Frauenhände
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter
Spathiphyllum wallisii in weissem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in anthrazitfarbenem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in pinkem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in grünem Aussentopf
Spathiphyllum wallisii in einem schwarzen Innentopf
Spathiphyllum wallisii gehalten von zwei Frauenhände
Nahaufnahme von einem Spathiphyllum wallisii Blatt
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter und Blüten
Nahaufnahme von Spathiphyllum wallisii Blätter und Blüten
Nahaufnahme von einer Spathiphyllum wallisii Blüte
Einblatt in anthrazitem Aussentopf, auf einem schwarzen Tisch
Einblatt in anthrazitem Aussentopf, auf einem schwarzen Tisch

Einblatt

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Einblatt umtopfen

Schräg gehaltene Spathiphyllum-Pflanze mit stark durchwurzeltem Erdballen

Spätestens wenn sich die Wurzeln um die Erde schlingen, braucht deine Spathiphyllum einen neuen Topf. (C: Karolina Grabowska)

Alle zwei bis drei Jahre ist im Frühling Umtopfparty für dein Einblatt angesagt. Spätestens dann, wenn die Wurzeln oben aus der Erde oder unten aus den Topflöchern wachsen oder sich um den Erdballen schlingen.

Zieh dir also Handschuhe an (da leicht giftig), greif zur Umtopfmatte, zur Schaufel und zum neuen Topf. Es kann losgehen:

  • Nimm dein Einblatt aus dem alten Topf und entferne die ausgelaugte Erde vorsichtig.
  • Schneide schlingende, faule oder schwarze Wurzeln mit einer desinfizierten Schere ab.
  • Setze deine Pflanze in einen größeren Topf um, auf dessen Boden du eine Erdschicht vorbereitet hast, und fülle die Zwischenräume mit Erde auf.
  • Krall dir deine Gießkanne und stoß mit deiner Spathiphyllum gleich auf ihr neues Zuhause an.

Die nächsten zwei bis drei Monate braucht deine Friedenslilie keinen Dünger.

Noch mehr zum Thema gibt's in unserem Blogpost zum Umtopfen.

Einblatt vermehren

Aus eins mach zwei. Und das ganz einfach. Du brauchst dazu ein paar Handschuhe, um Hautirritationen zu vermeiden, und eine desinfizierte Schere.

Am besten vermehrst du dein Einblatt im Frühling, da die Baby-Pflanze dann schneller wurzelt.

In unserem Blog verraten wir dir noch mehr rund ums Vermehren.

Einblatt vermehren durch Trennung des Wurzelballens

Am einfachsten lässt sich dein Einblatt über die Trennung des Wurzelballens vermehren. Idealerweise gleich dann, wenn du es sowieso umtopfst.

Dabei kannst du einfach deine Pflanze in zwei oder mehrere kleinere Pflanzen zerteilen, indem du zwischen den Wurzeln senkrecht durchschneidest.

Jede Pflanze sollte mindestens drei Blätter und eine Knospe dran haben.

Stecke die Pflanzenstücke anschließend in eigene Töpfe in Erde und gieße sie. Stell sie außerdem an einem hellen Ort ohne direkte Sonne und bei Raumtemperatur auf.

In ein paar Wochen entwickelt sie dann stabile neue Wurzeln.

Einblatt vermehren über Stecklinge

Ein junger, gesunder Seitentrieb deines Einblatts eignet sich bestens als Steckling zur Vermehrung.

Schneide diesen einfach an der Basis unten ab und pflanze ihn in einen Topf mit Anzuchterde um. Stelle ihn an einen hellen, warmen Ort und halte die Erde von nun an feucht.

Du kannst auch eine Folie über den Topf ziehen, um ein Mikroklima zu schaffen. Allerdings solltest du diese täglich lüften, um Schimmel zu vermeiden.

Sobald dein Steckling anfängt zu wachsen oder neue Triebe bildet, hat er erfolgreich Wurzeln geschlagen. Jetzt darfst du ihn in normale Erde umtopfen.